1. Menschen mit geistiger Behinderung wird durch verschiedene Angebote eine befriedigende Freizeitgestaltung ermöglicht und somit ihre Lebensqualität erhöht.
2. Sie durch das Zusammensein von Menschen mit und ohne Behinderung in der Freizeit aus ihrer möglichen Isolation zu befreien.
3. Auch über den Freizeitbereich hinaus für ihre soziale Integration und ihre gesellschaftlichen Rechte einzutreten.
4. Durch Selbstbestimmung in der Freizeitarbeit die Emanzipation der Menschen mit einer geistigen Behinderung voran zu treiben.
5. Betroffene Familien entlasten.
Grundlage progressiver Behindertenpolitik ist das von dem Dänen Bank-Mikkelsen Ende der fünziger Jahre formulierte Normalisierungsprinzip. Es besagt, dass Menschen mit einer Behinderung die gleichen Chancen und Lebensbedingungen haben sollen, die in der Gesellschaft - Kultur, in der sie leben, üblich sind. Gemeint ist also nicht eine Anpassung behinderter Menschen an die Menschen, sondern eine Angleichung ihrer Lebenssituation an die allgemein übliche. Der Freizeitbereich wird nach dem Normalisierungsprinzip als eigener, wichtiger Lebensbereich dargestellt.
Die Lebenshilfe Singen möchte keine eigene Freizeitwelt für Menschen mit geistiger Behinderung schaffen, sondern einen Treffpunkt mit intergrierendem Charakter.
Bei uns arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung an der Planung und Durchführung von Aktivitäten mit.
Fazit: Freizeitangebote des BeTreff sind nicht Angebote für Menschen mit Behinderung, sondern gemeinsam gestaltete Freizeit. Dadurch kann die Selbstbestimmung und Selbstverantwortung gestärkt werden.
Wir sind offen, offensiv auf die Gesellschaft hin orientiert und verstehen uns als Angebot zu schon bestehenden Initiativen.